Flugplatz Nidda

Flugplatz Nidda

Offizielle Bezeichnung:
Segelfluggelände, "Nidda auf dem Helmsberg"
im Volksmund auch Hermes genannt.

Das Segelfluggelände liegt auf einer Anhöhe zwischen der Stadt Nidda und den Ortsteilen Geiß-Nidda und Bad Salzhausen. Das Gelände ist Heimat des Segelflugvereins Fliegersportklub (FSK) Nidda und des Motorflugvereins Fliegersportclub Roter Milan (RM) Nidda.

 

Geschichte

Sechs Jahre nach Kriegsende, am 18.Juni 1951, hob die Alliierte Hohe Kommission das Verbot des Segelflugs in der Bundesrepublik auf.

Ab 1952 wurde Segelflug am Stehfelder Hang durchgeführt. Dieser war jedoch aufgrund von landwirtschaftlicher Nutzung und Überschwemmungen nicht ganzjährig nutzbar.

1956 wurden von Anton Nies Überlegungen angestellt, das damalige Ödland, den Helmsberg, als Fluggelände zuzulassen. Unter der Führung des Vorsitzenden Adolf von Hanier erreichte man eine vorläufige Nutzungserlaubnis für den Segelflug auf dem Hermes, die aber nur für erfahrene Piloten galt. Eine dauerhafte Zulassung wurde 1956 erteilt.

Nach umfangreichen Planierarbeiten in den Jahren 1957 und 1974 stand den Segelfliegern eine rund 800 Meter lange und 30 Meter breite Piste zur Verfügung. Im August 1963 wurde, in Erinnerung an den tödlich verunglückten Adolf von Hanier, die neu errichtete Flugzeughallen auf den Namen "Adolf von Hanier Halle" getauft.

1981 konnte nach rund zweijähriger Bauzeit das Klubheim eingeweiht werden.

1986 zog der Fliegersportclub Roter Milan auf den Hermes und errichtete dort eine weitere Flugzeughalle.

 

Platzdaten

Hauptsächlich werden in Nidda Windenstarts mit Segelflugzeugen und Eigenstarts von Motorseglern durchgeführt. Die nutzbare Seillänge für Windenstarts beträgt 950 Meter.

  • Piste 22: 221° missweisend, 780m, Breite 30m, Gras, im ersten Drittel leicht ansteigend
  • Piste 04: 041° missweisend, 780m, Breite 30m, Gras, die ersten zwei Drittel leicht ansteigend. Bei Südostwind ist im Endandflug mit Verwirbelung durch Bäume zu rechnen.
  • Platzfrequenz 123,375 MHz
  • zugelassen für Segelflugzeuge, selbststartende Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge die auf dem Platz stationiert sind, sowie Luftfahrzeuge, soweit diese bestimmungsgemäß zum Schleppen von Segelflugzeugen oder Motorseglern zugelassen sind.

 

Auf dem Gelände stationierte Luftfahrzeuge

Luftfahrzeuge FSK Nidda:

Luftfahrzeuge RM Nidda:

  • Flugzeug Katana DA 20 D-ESCP
  • Motorsegler Superdimona HK36TS D-KGPB
  • Motorsegler Scheibe SF 25 C R80 D-KEEB

Luftfahrzeuge in privater Hand:

Flugplatz Nidda
Segelfluggelände Nidda (Hessen)
DEC
 
Kenndaten
ICAO-Code ohne
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 2 km westlich von Nidda
Straße vorhanden
Bahn 1 km
Nahverkehr 1 km
Basisdaten
Eröffnung 1956
Betreiber Fliegersportklub
Nidda e.V.
Fläche 5 ha
Start- und Landebahn
04/22 780 m × 30 m Gras

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weblinks